ÜBER MICH

So hat es begonnen

Das Interesse für die ‚Biene‘, die ‚Imkerei‘ war bei mir schon lange Zeit vorhanden. Immer wieder habe ich Vorträge besucht, um mehr über dieses faszinierende Thema zu erfahren.
In der Öffentlichkeit wurde seinerzeit um dieses Thema bei weitem nicht so viel Aufsehen gemacht, wie es heute geschieht. Es gab nur eine spärliche Anzahl von Vorträgen, so habe ich mich in die Literatur vertieft.
Da ich berufsmäßig sehr viel im Ausland unterwegs war und auch sonst recht viel um die Ohren gehabt habe, ist die Imkerei, eine viel zu lange Zeit, ein Traum von mir geblieben.

Dann bin ich durchgestartet

Es muss im Jahr 2004 gewesen sein – da bin ich durchgestartet.
Die Tätigkeit im Büro hat mir schon mehr Freizeit gelassen, die Pension habe ich auch schon schön langsam vor Augen gehabt.
Ich habe mir gesagt, wenn nicht jetzt – wann dann?
Ich bin einem Imkerverein beigetreten, habe einen Imkerkollegen näher kennengelernt und daraus hat sich eine lang anhaltende Freundschaft entwickelt. Von diesem Imkerkollegen, nämlich Hans, habe ich jede nur erdenkliche Unterstützung erhalten. Es war eine schöne, oft auch turbulente und teilweise recht anstrengende Zeit.

Mit Volldampf voraus

Meine kommenden Jahre waren durch die Imkerei voll ausgelastet.
Ich war Stammgast in der ‚Imkerschule Warth‘. Habe dort zahlreiche Spezialkurse über die Imkerei besucht. Desweiteren habe ich dort die Ausbildung zum ‚Imkerfacharbeiter‘, sowie zum ‚Imkermeister‘ gemacht.
Ich bin mit Hans zusammen mit den Bienen gewandert, um meine eigenen Sortenhonige zu ernten. Die Wanderziele waren unter anderem ‚Zillingtal‘ und ‚Großhöflein‘ im Burgenland für den Raps- und Akazienhonig. Nach ‚Alpl‘ in die Steiermark bin ich für den Waldhonig gewandert.
Wir haben Cremehonig gerührt, Spezialhonige abgefüllt – eigenen Blütenpollen, Propoliscremen, Propolistropfen hergestellt – und zahlreiche Kerzen und sonstige Figuren aus Bienenwachs, zum Verkauf in der Weihnachts- bzw. Osterzeit gegossen.
Mehrere Jahre habe ich meine Bienenprodukte auf den verschiedensten Märkten und bei den verschiedensten Veranstaltungen zum Verkauf angeboten. Der Kontakt mit den Kunden war etwas Schönes – konnte man doch oftmals im Gespräch etwas über die ‚Biene‘ und die ‚Imkerei‘ weitervermitteln.
Ich war ‚Hausimker‘ im ‚Schloss Neugebäude‘ zum ‚Ostermarkt‘, ‚Weihnachtsmarkt‘, ‚Ritterfest‘ und diversen sonstigen Veranstaltungen, sowie im ‚Kahlenbergerdorf‘ beim jährlichen ‚Dorffest‘ und ‚Adventmarkt‘ – und habe nebenbei auch noch monatlich je einen Verkaufstag in 5 Pensionistenheimen abgehalten.
Wer imkert weiß, wieviel Vorbereitung dazu notwendig ist – diese Jahre war ich vollstens ausgelastet.

Probleme treten auf

Dann ist es Schlag auf Schlag gegangen.
Meine Probleme mit der ‚Lendenwirbelsäule, welche ich schon lange Zeit hatte, sind immer größer geworden. Dies bedeutete für mich, dass ich die Bienenstöcke drastisch reduzieren und den Verkauf einstellen musste, da ich der körperlichen Belastung nicht mehr gewachsen war.
Schlussendlich ist eine Operation an der ‚Lendenwirbelsäule‘ durchgeführt worden.
Mein nächstes Problem war: Mein Körper hat, im Laufe der Jahre, eine ‚Bienenallergie‘ entwickelt‘. Ich bin seit nunmehr 2 Jahren in ‚Behandlung‘ – eine Besserung hat es bis jetzt nicht wirklich gegeben.
Dies bedeutet, ich darf nur mit Schutzkleidung zu meinen Bienen.

Der Kreis schließt sich

Meine Lösung dafür: Ich suche mir ‚Patenkinder‘, mit welchen ich mich verstehe.
Sie haben Bienenstöcke und soeben mit dem Imkern begonnen, sie benötigen Rat – Ich versuche meine Erfahrung und mein Wissen einzubringen.
Außerdem habe ich durch meine Funktion im Vorstand des ‚Landesverband für Bienenzucht in Wien‘ die Möglichkeit für unsere ‚Stadtimker‘ tätig zu sein.

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(Stand 2014)

Weiteres bis 2017

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